Anschrift:

74542 Braunsbach

Im Rabbinat 6

 

Öffnungszeiten:

April - Oktober

2. und 4. Sonntag im Monat

14 - 18 Uhr

 

Ganzjährig

Anmeldung von Gruppen

und Führungen unter

Tel. 0049 7906-8512  oder

      0049 151 20020778

rabbinatsmuseum@braunsbach.

de

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Site textos en español.
Un breve resumen de los textos del Museo del Rabinato en español.
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Site textes en français
Un bref résumé des textes du musée du rabbinat en français
musee_rabbinate_braunsbach.pdf
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 Heilige Schriften aus fünf Jahrhunderten

 

 

 

Das Rabbinatsmuseum eröffnet die Sommersaison am Sonntag, 12. April 2026 um 14.00h.

 

zu diesem Anlass werden Heilige Schriften aus fünf Jahrhunderten gezeigt. Darunter ein Faksimile der Salzburger Armenbibel aus dem 15. Jh., eine Art Bible (erschienen 1897 in London), der Kleine Katechismus des Petrus Canisius (erschienen 1742) u.a.. Die Ausstellungsstücke stammen aus Privatbesitz. 

 

Das Rabbinatsgebäude wird z.Zt. renoviert. Besucher sollten sich auf leichte Einschränkungen einstellen; z.B. gibt es momentan keine Parkmöglichkeiten vor dem Gebäude. Das Museum ist aber problemlos zu besuchen.  

Märchen voller Weisheit und Fantasie

 

Leslie Roehm liest jüdische Märchen

 

Das Rabbinatsmuseum Braunsbach und die Schauspielerin Leslie Roehm laden am Sonntag, 1. Februar 2026, um 15.30 Uhr zu einer Lesung jüdischer Märchen ins Museum ein.

 

Mit sprechenden Tieren, fliegenden Dämonen, barmherzigen Menschen und großen Königen entführen jüdische Märchen in eine vielschichtige Welt voller Humor, Tiefe und Lebensklugheit. Die Märchenwelt schöpft aus dem Ersten Testament, dem Talmud und dem Midrasch – jenen reichen Sammlungen von Erzählungen über Engel, Träume, Pflanzen, Tiere sowie gute und böse Geister. Figuren wie König Salomon oder König David begegnen ebenso wie Wassermänner, Diebesgesindel oder geheimnisvolle Dämonen.

Über Jahrhunderte begleiteten diese Märchen das jüdische Volk; über Generationen hinweg waren diese Geschichten ein Speicher von Erinnerung und Identität: in den Ghettos Europas, in den lebensfrohen Erzählungen der Chassidim oder in den farbenprächtigen Märchen des Rabbi Nachman von Brazlaw, die bis heute zur Weltliteratur zählen. Als Mutmacher in Zeiten der Ausgrenzung und Verfolgung, als Lebenshilfe und als Bewahrer alter Traditionen haben jüdische Märchen nichts von ihrer Aktualität verloren.

 

 

Leslie Roehm

 

Die Schauspielerin (geb. 1974 in Gaildorf) ist seit ihrem Studium an der Kunstuniversität Graz an  verschiedenen Bühnen tätig: Am Staatstheater Braunschweig, am Pfalztheater Kaiserslautern, beim Tübinger Sommertheater mit dem Theater Lindenhof, dem Sommertheater Ludwigsburg und am Stadttheater Pforzheim.

In Zeiten von Corona veranstaltete sie Lesungen unter freiem Himmel.

 

Leslie Roehm lebt heute in Braunsbach-Tierberg.

 

 "Antisemitismus -

            die größte Dummheit der Welt"

 

 

Am Sonntag, 9.11.2025 um 15.30 h hält Pfarrer i.R. im Bernhard Glück Rabbinatsmuseum einen Vortrag zum Thema Antisemitismus. Am Beispiel unterschiedlicher Traditionsströme innerhalb der Kirche und des sich gegenwärtig verstärkenden Antijudaismus und Antisemitismus macht es Sinn, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen.

 

Sonntag,  9.11.2025, 15.30 Uhr

15.30 Uhr

 

 

 

 

im Rabbinatsmuseum Braunsbch

 

 

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur

 

am 7. 9. 2025

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Programm:

 

14.00-18.00 Uhr: Dauerausstellung "Geschichte des Landjudentums" 

 

14.30 Uhr: Führung im Museum mit Schwerpunkt auf den Schriften des Judentums

 

15.30 Uhr: Führung über den Jüdischen Kulturweg Braunsbach

 

16.30 Uhr: Führung über den Jüdischen Friedhof

Die Ausstellung

"Dietrich Bonhoeffer  - Leben und Werk"

 

ist

 

bis zum 26.10.2025

verlängert.

Duo Chawwerusch

 

aus Oberrot

 

Dietrich Bonhoeffer

 

Das Rabbinatsmuseum Braunsbach eröffnet die Sommersaison am Sonntag, 13. April 2025,

14.30 Uhr  mit der Sonderausstellung

 

"Dietrich Bonhoeffer - sein Leben und Werk"

 

Matthias Imkampe, Schwäbisch Hall, wird einige einführende Worte sprechen. Die musikalische Umrahmung hat das Duo Chawwerusch, Oberrot, übernommen.

 

 

Am 9. April 2025 jährt sich der Todestag des bedeutenden Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer zum 80. Male.

 

Dietrich Bonhoeffer (1906-1945), dessen väterliche Vorfahren einige Jahrhunderte in Schwäbisch Hall ansässig waren, gilt als eine der herausragendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Sein mutiger Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime und seine tiefgründigen theologischen Schriften haben bis heute nichts von ihrer Aktualität und Bedeutung verloren.

 

Die Ausstellung gibt einen umfassenden Einblick in sein Leben, seine Gedanken und sein Wirken. Sie lädt die Besucher dazu ein, sich mit den Herausforderungen und Fragen seiner und unserer Zeit auseinanderzusetzen. 

 

Die Ausstellung ist vom 13.4. bis zum 27.7. zu den regulären Öffnungszeiten des Museums sowie für Gruppen auf Anmeldung zu sehen.  

 


Rabbinatsmuseum digital

Dem Besucher eröffnen sich seit dem Beginn der Saison 2021 neue digitale Welten.

Auf der App "Rabbinatsmuseum", die kostenlos im Google- und Playstore zum Herunterladen zur Verfügung steht, kann man sich einen grundlegenden Überblick über das Museum verschaffen.

In den Räumen stehen für die Hörstationen Audioguides zur Verfügung. Wer möchte, kann sich den Inhalt dieser Stationen aber auch mittels QR-Code auf sein eigenes Smartphone laden und ihn überall, auch zu Hause, abhören.

Neu eingerichtet wurde eine umfangreiche Medienstation, die eine Vielfalt von Themen bietet; z.B.  Filme zu diversen jüdischen Themen, Interviews mit Zeitzeugen und ihren Nachfahren, eine interaktive Landkarte zum Thema Auswanderung, Einblick in das jüdische Alltagsleben in Braunsbach, Spiele für Kinder u.v.m.. All das ist auf einem großen Smartboard mittels Touchscreen abrufbar.

Eindrucksvoll dürfte auch die "Augmented Reality" sein, eine computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung zahlreicher Exponate. Hier kann der Besucher nicht nur den leeren Sederteller sehen, sondern auch, wie er zum Pessachfest gefüllt ist; oder vor der Thorarolle kann er den aufgerollten Texte im Originalton hören. 

Nötig ist allerdings ein eigenes Smartphone.

Wer all dies einmal kennengelernt hat, wird feststellen, dass er noch einige Besuche im Museum braucht, um alles sehen und hören zu können.