Anschrift:

74542 Braunsbach

Im Rabbinat

 

Öffnungszeiten:

April - Oktober

2. und 4. Sonntag im Monat

14 - 18 Uhr

 

Ganzjährig

Anmeldung von Gruppen

und Führungen unter

Tel. 07906-8512 oder

Tel. 07906-940940

rabbinatsmuseum@braunsbach.

de

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Gedenken an die jüdischen Bürger Braunsbachs

 

Am 9. November jährt sich zum 80. Male die Nacht, in der in Deutschland mit Unterstützung und Billigung der kommunalen Behörden Synagogen geschändet, angezündet und zerstört wurden. Die organisierten und gelenkten Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich bedeuteten den Übergang von Diskriminierung zur systematischen Verfolgung und drei Jahre später zum Holocaust.

 

Das Rabbinatsmuseum und die Gemeinde Braunsbach erinnern in einer gemeinsamen Gedenkfeier an die Ereignisse vor 80 Jahren. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr an der ehemaligen Synagoge (Burgenlandhalle)  in der Geislinger Straße. BM Frank Harsch und Elisabeth M. Quirbach werden das Geschehen in Braunsbach  ins Gedächtnis rufen.

Im Anschluss daran wird der neue Jüdische Kulturweg Braunsbach eröffnet. Er  führt  an Häusern ehemaliger jüdischer  Mitbürger und anderen Zeugnissen der jüdischen Geschichte im Ort vorbei. Auf diesem Weg geht es gemeinsam zu den „Braunsbacher Denksteinen“ auf dem Platz vor dem Rabbinatsgebäude geht. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von Richard Beißer. 

 

 

Nähere Informationen unter Tel. 07906-8512 

Sonderausstellung wird verlängert

 

 

Die aktuelle Sonderausstellung „Lust und Liebe im Judentum“ im Rabbinatsmuseum Braunsbach hat  bislang  viele interessierte Besucher gefunden. Aus diesem Grunde wird sie bis Ende November verlängert.

Wer die Ausstellung noch sehen möchte, sollte ab dem 1. 11. jedoch einen Besuchstermin vereinbaren. Am 4. Sonntag im Oktober, dem 28. Oktober, endet die „Sommersaison“ im Museum, so dass es keine regulären Öffnungszeiten mehr gibt. Ein Besuch ist aber immer auf Anfrage möglich. 

 

 

Terminvereinbarungen unter Tel. 07906-8512 oder rabbinatsmuseum@braunsbach.de 

Lust und Liebe

 

Partnerschaft und Ehe im Judentum

 

 

Sonderausstellung vom 22.7. bis 28.10.2018

 

 

Das Rabbinatsmuseum Braunsbach eröffnet am Sonntag, 22. Juli 2018  eine Sonderausstellung  mit dem Titel „Lust und Liebe im Judentum“.

 

Freundschaften und Liebesbeziehungen entwickeln sich in jedem Lebensalter. Der Wunsch nach einem vertrauten Du beeinflusst unser gesellschaftliche Leben. Mit der Suche nach einem Partner setzen sich alle Menschen mindestens einmal im Leben auseinander.

 

In unserer multikulturellen Gesellschaft stellt sich die Frage, ob es kulturspezifische Eigenheiten bei der Partnersuche gibt. Haben Liebe und  Sexualität,  Ehe, Familie und Scheidung je nach Weltanschauung eine unterschiedliche Bedeutung?

 

Die Ausstellung widmet sich Fragen wie z.B. Wo finden Juden und Jüdinnen passende Partner? Wie bringen sie eigene Wünsche und Erwartungen mit gesellschaftlich akzeptiertem Verhalten in Einklang? Welche Bedeutung haben Liebe und  Ehe, Familie und Scheidung heute?

 

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Öffnungszeiten der Ausstellung:

Vom 22.7. bis 28.10.2018  jeden 2. und 4. Sonntag im Monat, jeweils von 14 – 18 Uhr; für Gruppen auf Anmeldung

Eintritt: 5 €; erm. 3 €

 

 

 

Sonntag, 4.2.2018 - 15 Uhr

Rabbinatsmuseum Braunsbach

 

Titus Simon liest aus „Kleinstadt-Hippies“

Am Sonntag,  4. Februar 2018, 15 Uhr liest Prof. Dr. Titus Simon aus seinem Roman „Kleinstadt-Hippies“, dem dritten Band der schwäbisch-hohenlohischen Trilogie  im Rabbinatsmuseum Braunsbach.  Musikalisch begleitet  wird er von Erik Beisswenger.

 

Eine Clique Jugendlicher einer hohenlohischen Kleinstadt steht im Mittelpunkt dieses Romans. Zu ihr gehört auch Aron Winter, der Sohn Jakobs, eines Überlebenden der Deportationen nach Riga

Die Ausbruchsversuche der Jugendlichen stoßen in der Provinz der 70er Jahre häufig auf harte, manchmal sogar unüberwindbare Widerstände. Eine Zeitlang teilen sie das Gefühl, es sei an der Zeit, die Welt aus den Angeln zu heben.

Doch: Träume zerplatzen, Wege führen auseinander.

Jahrzehnte später fragen sie sich, was von ihren Wünschen und Hoffnungen geblieben ist. Ein Roman über das schwierige Anderssein in der schwäbisch-hohenlohischen Provinz.

 

Titus Simon stellt in dieser Lesung die Erlebnisse Arons in den Mittelpunkt, der sich nicht als Jude fühlt – und dennoch immer wieder als solcher wahrgenommen und gelegentlich auch diffamiert wird. Die Lesung führt  nach Israel, wo Aron nächtliche Gespräche mit einem  aus Breslau stammenden Juden führt, er auf seine Halbgeschwister trifft und dem gleichaltrigen Juri begegnet, der soeben aus dem Jom Kippur-Krieg nach Hause kommt.

 

 

Die Überleitungen zwischen den Texten nimmt erneut der Oberroter Liederpoet Erik Beisswenger vor, der speziell für diese Lesung ein neues Programm zusammengestellt hat.