Anschrift:

74542 Braunsbach

Im Rabbinat

 

Öffnungszeiten:

April - Oktober

2. und 4. Sonntag im Monat

14 - 18 Uhr

 

Ganzjährig

Anmeldung von Gruppen

und Führungen unter

Tel. 07906-8512 oder

Tel. 07906-940940

rabbinatsmuseum@braunsbach.

de

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Lust und Liebe

 

Partnerschaft und Ehe im Judentum

 

 

Sonderausstellung vom 22.7. bis 28.10.2018

 

 

Das Rabbinatsmuseum Braunsbach eröffnet am Sonntag, 22. Juli 2018  eine Sonderausstellung  mit dem Titel „Lust und Liebe im Judentum“.

 

Freundschaften und Liebesbeziehungen entwickeln sich in jedem Lebensalter. Der Wunsch nach einem vertrauten Du beeinflusst unser gesellschaftliche Leben. Mit der Suche nach einem Partner setzen sich alle Menschen mindestens einmal im Leben auseinander.

 

In unserer multikulturellen Gesellschaft stellt sich die Frage, ob es kulturspezifische Eigenheiten bei der Partnersuche gibt. Haben Liebe und  Sexualität,  Ehe, Familie und Scheidung je nach Weltanschauung eine unterschiedliche Bedeutung?

 

Die Ausstellung widmet sich Fragen wie z.B. Wo finden Juden und Jüdinnen passende Partner? Wie bringen sie eigene Wünsche und Erwartungen mit gesellschaftlich akzeptiertem Verhalten in Einklang? Welche Bedeutung haben Liebe und  Ehe, Familie und Scheidung heute?

 

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Öffnungszeiten der Ausstellung:

Vom 22.7. bis 28.10.2018  jeden 2. und 4. Sonntag im Monat, jeweils von 14 – 18 Uhr; für Gruppen auf Anmeldung

Eintritt: 5 €; erm. 3 €

 

 

 

Sonntag, 4.2.2018 - 15 Uhr

Rabbinatsmuseum Braunsbach

 

Titus Simon liest aus „Kleinstadt-Hippies“

Am Sonntag,  4. Februar 2018, 15 Uhr liest Prof. Dr. Titus Simon aus seinem Roman „Kleinstadt-Hippies“, dem dritten Band der schwäbisch-hohenlohischen Trilogie  im Rabbinatsmuseum Braunsbach.  Musikalisch begleitet  wird er von Erik Beisswenger.

 

Eine Clique Jugendlicher einer hohenlohischen Kleinstadt steht im Mittelpunkt dieses Romans. Zu ihr gehört auch Aron Winter, der Sohn Jakobs, eines Überlebenden der Deportationen nach Riga

Die Ausbruchsversuche der Jugendlichen stoßen in der Provinz der 70er Jahre häufig auf harte, manchmal sogar unüberwindbare Widerstände. Eine Zeitlang teilen sie das Gefühl, es sei an der Zeit, die Welt aus den Angeln zu heben.

Doch: Träume zerplatzen, Wege führen auseinander.

Jahrzehnte später fragen sie sich, was von ihren Wünschen und Hoffnungen geblieben ist. Ein Roman über das schwierige Anderssein in der schwäbisch-hohenlohischen Provinz.

 

Titus Simon stellt in dieser Lesung die Erlebnisse Arons in den Mittelpunkt, der sich nicht als Jude fühlt – und dennoch immer wieder als solcher wahrgenommen und gelegentlich auch diffamiert wird. Die Lesung führt  nach Israel, wo Aron nächtliche Gespräche mit einem  aus Breslau stammenden Juden führt, er auf seine Halbgeschwister trifft und dem gleichaltrigen Juri begegnet, der soeben aus dem Jom Kippur-Krieg nach Hause kommt.

 

 

Die Überleitungen zwischen den Texten nimmt erneut der Oberroter Liederpoet Erik Beisswenger vor, der speziell für diese Lesung ein neues Programm zusammengestellt hat.